USV-Lexikon

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Akku (Batterie, Akkumulatorbatterie)

Block aus mehreren elektrisch miteinander verbundenen Batteriezellen. Diese ergeben eine Batterie bzw. einen Akkumulator, der aufgrund elektrochemischer Reaktionen Energie speichern und abgeben kann. Die Elektroden der einzelnen Zellen sind von einem flüssigen oder pastenförmigen Elektrolyten umgeben. Mehrere Batterien oder Akkumulatoren ergeben einen Batteriestrang. Die Gesamtspannung dieses Batteriestranges wird als Zwischenkreisspannung bezeichnet.


Aktives Netzfilter

Durch Netzgeräte, die in jedem Elektronikgerät eingebaut sind, entstehen Oberwellen (ein Mehrfaches der Netzfrequenz von 50 Hz). Das sind Ströme, die über den Neutralleiter zum Energieversorger zurückfließen und dabei andere elektronische Verbraucher stören. Aktive Netzfilter dienen zur Kompensation dieser Oberschwingungsströme in der elektrischen Installation. Sie begrenzen die spannungs- und strombezogenen Klirrfaktoren THDU bzw. THDI auf einen bestimmten Prozentwert. Der aktive Netzfilter analysiert kontinuierlich die vom Verbraucher zurückfließenden Oberschwingungsströme und injiziert in Echtzeit Kompensationsströme des gleichen Spektrums mit invertierter Phasenlage ins Netz. Auf diese Weise ist der vom Netz gelieferte Strom nur noch der im wesentlichen sinusförmige Grundschwingungsstrom, unabhängig von den jeweiligen Betriebsbedingungen. Der aktive Netzfilter ist selbstanpassend und erlaubt die Kompensation des gesamten Niederfrequenten-Oberschwingungsspektrums (H2 bis H25).


Anfangsreaktanz

vgl. Subtransient-Reaktanz.


Anschlussbox

Gehäuse zum Anschluss der USV Anlage am Aufstellungsort mit Klemmen für das starre Kabel der Netzversorgung und für das flexible Kabel für die Verbindung zur und von der USV. Hier wird die Verbindung zur Unterverteilung für den gesicherten Strom angeschlossen. Optional kann die Anschlussbox mit einem Bypass-Schalter und mit einer Netzsicherheitsüberwachung Sureline zur Steigerung der Betriebssicherheit ausgestattet werden.


ANSI

(American National Standards Institute) Amerikanische Normungsorganisation, traditionellerweise unterstützt durch wissenschaftliche Institute wie dem IEEE (Institut of Electronics and Electrical Engineers).


Ausfallrate

Ist eine Angabe über die Wahrscheinlichkeit, dass ein bis zum Zeitpunkt arbeitendes System im nachfolgenden Zeitintervall nicht ausfallen wird.


Ausgangsleistung

Die Ausgangsleistung (auch Nennleistung) wird in VA (Volt/Ampére) oder kVA (Kilo Volt Ampére) angegeben. Nicht zu verwechseln mit der Wirkleistung (Watt bzw. Kilowatt). Sie errechnet sich aus dem benötigten Strom, der mit der Spannung (Volt) multipliziert wird. Diese Leistung wird an den Ausgangsklemmen der USV Anlage gemessen. Sie beinhaltet die Leistungsanteile der Grundschwingung (bei uns 50 Hertz) und der Oberschwingungen. Netzgeräte produzieren Oberwellen (Oberschwingungen), das sind Rückströme, die auch von der USV Anlage geliefert werden müssen. Die Ausgangsleistung ist immer höher als die Wirkleistung.


Auslastung der USV Anlage (Auslastungsgrad)

Verhältnis (in %) zwischen der Leistungsaufnahme der Verbraucher und der Ausgangsnennleistung der USV Anlage (Sv/Sn).


Automatic Voltage Regulation (AVR)

Englischer Ausdruck für automatische Spannungsregelung. Eine USV Anlage mit dieser Angabe regelt meist über Elektronik oder elektromechanische Bauteile wie Relais umschaltbare Transformatorenwicklungen, um die Ausgangsspannung in einem bestimmten Bereich zu halten. Damit wird zum Beispiel die Ausgangsspannung an line-interaktiven USV Anlagen geregelt (Klassifizierung dieser USV Anlagen: VI Voltage Independent).


Automatische Netzrückschalteinrichtung (NRE)

Eine Einrichtung, die der sicheren Energieversorgung auch bei einer Störung der USV Anlage, -Überlastung und Kurzschluss im von der USV Anlage versorgten Netz dient. Es handelt sich um eine automatische Umschaltung von USV-Betrieb (Normalbetrieb) auf Netzbetrieb und umgekehrt, auch automatischer Bypass-Schalter genannt. Dieser wird über die USV Anlage gesteuert. Er schaltet bei USV Anlagen mit größerer Leistung ohne Unterbrechung, bei preiswerten 1-phasigen Anlagen mit Kurzzeitunterbrechung im Millisekundenbereich.


Automatischer Neustart

Automatischer Wiederanlauf der USV Anlage bei Netzrückkehr nach Abschaltung am Ende der Autonomiezeit.


Autonomiezeit

Zeitraum, über den die USV Anlage bei Netzausfall die angeschlossenen Verbraucher mit Nennleistung und der spezifizierten Spannungsqualität versorgen kann. Die Länge dieser auch als Überbrückungszeit bezeichneten Zeitspanne hängt von den verwendeten Batterien ab. Standard-Autonomiezeiten sind z.B. 10, 15 oder 30 Minuten.


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