VI (Voltage Independent)
„Line-Interaktiv, Single- und Delta-Conversion“
- Aktives Stand-by Power System
- Kurzzeitig unterbrochene Stromversorgung
- Keine Frequenzstabilisierung
- Aktive Off-Line Technologie mit
geringer Filterwirkung und Spannungsregulierung
- Kein interner Bypass

Die Versorgungsspannung
kann im Normalbetrieb zwischen ca. 176 und 246 Volt
liegen. Diese Spannungswerte schwanken von Produktfamilie
zu Produktfamilie und von Hersteller zu Hersteller.
Die aktive Spannungsregulierung liefert aus dieser Schwankungsbreite
eine Ausgangsgenauigkeit von 230 Volt minus 6 % (216
Volt) und plus 6 % (244 Volt). Unter 176 Volt und über
246 Volt als Netzversorgungsgrenze schaltet die Anlage
auf Batteriebetrieb. In Abhängigkeit von der jeweiligen
Produktfamilie hat die Umschaltzeit eine Versorgungsunterbrechung
von ca. 4 Milli-sekunden zur Folge. Bei Rückkehr
der Netzspannung schaltet die Anlage wieder mit Unterbrechung
auf den Normalbetrieb um.
In dieser USV-Technik
steckt ein Transformator, der zur Spannungregulierung
benötigt wird. Dieser Transformator erzeugt viel
Wärme, welche wiederum einen negativen Einfluß
auf die Lebenszeit der eingebauten Batterien hat. Das
Erreichen des Batterielebensendes wird in neueren Anlagen
über die Software oder an der Frontseite des Gerätes
optisch und akustisch angekündigt. Bei Nichtbeachtung
hat dies bei der nächsten Abweichung der Netzversorgung
einen Absturz zur Folge. Neuere USV Anlagen haben bei
Batteriebetrieb überwiegend eine sinusförmige
Ausgangsspannungskurve, ältere Typen dagegen produzieren
eine Rechteckform.
Der Einsatz
dieser Stromversorgung ist überwiegend für
Einzelarbeitsplätze, kleine Telefonanlagen (auch
im Privatbereich), Steuerungen und Fernwirksysteme geeignet.
Sie ist ebenso geeignet für alle Verbrauchergeräte,
die eine Ausgangstoleranz, Spannungssprünge von
28 Volt sowie eine Unterbrechungszeit und Frequenz-
störungen vertragen.

|
|
|