Parallelblock
Hiermit ist eine USV Anlage mit gleicher Leistung gemeint,
die parallel zu einer anderen betrieben wird, z.B. zur
Leistungserhöhung. Siehe auch USV-Parallelblock.
Parallel-USV mit Redundanz
Ein USV-System aus einer oder mehreren parallel geschalteten
USV Anlagen oder USV-Modulen gleicher Leistung mit den
zugehörigen Batterien. Die Last verteilt sich auf
alle gleichmäßig, sie sind im Einzelnen nicht
voll belastet. Bei einer Redundanz wird immer ein gleicher
USV-Block bzw. -Modul zusätzlich installiert. So
wird bei dem Ausfall einer USV Anlage die Lastversorgung
von allen anderen übernommen. Die Formel lautet:
Leistung = Menge der USV Anlagen plus 1 USV Anlage gleicher
Leistungsgröße.
Parallel-USV ohne Redundanz
Ein USV Anlage aus mehreren parallel geschalteten USV-Blöcken
gleicher oder ungleicher Leistung mit den zugehörigen
Batterien zur Erhöhung der verfügbaren Leistung.
Die Gesamtleistung entspricht der Summe der Einzelleistungen.
Phasenkompensationsfilter
Filter zur Reduzierung der durch die Gleichrichter von
parallelen USV Anlagen verursachten Netzrückwirkungen.
Siehe auch aktives Netzfilter.
Potentialfreier Kontakt
Kontakt, der eine andere (fremde) Spannung schalten
kann. Beispiel: Die USV versorgt den Kontakt nicht mit
ihrer internen Spannung, sondern die Spannung wird von
außen zugeführt. Für die USV Anlage
ist dies eine fremde Spannung. Wenn der Kontakt schließt,
wird diese Spannung weitergeleitet. Der Kontakt kann
sich auch außerhalb der USV Anlage befinden, wenn
er zur Steuerung der Anlage dient. Dann versorgt die
USV Anlage diesen Kontakt mit ihrer eigenen Spannung.
Der Kontakt kann auch mit dem englischen Begriff "Dry
Contact" beschrieben werden.
Pulsbreitenmodulation
Mit hohen Pulsfrequenzen arbeitende Ansteuertechnik
des Wechselrichters. Mit Hilfe eines Regelkreises werden
schnelle Änderungen der Pulsbreiten während
einer einzelnen Periode (Sinushalbwelle) vorgenommen.
Die Ausgangssinuswelle setzt sich aus vielen Pulsen
zusammen. Oberwellenimpulse von Verbrauchernetzteilen
werden durch diese Technik kompensiert. Dadurch bleibt
die Ausgangsspannung des Wechselrichters auch bei Versorgung
nichtlinearer Lasten (Netzteile) im spezifizierten Toleranzbereich
(saubere Sinuswelle). Siehe auch PWM.
PWM (Pulse Width Modulation)
Mit hohen Pulsfrequenzen arbeitende Ansteuertechnik
des Wechselrichters. Mit Hilfe eines Regelkreises werden
schnelle Änderungen der Pulsbreiten während
einer einzelnen Periode (Sinushalbwelle) vorgenommen.
Die Ausgangssinuswelle setzt sich aus vielen Pulsen
zusammen. Oberwellenimpulse von Verbrauchernetzteilen
werden durch diese Technik kompensiert. Dadurch bleibt
die Ausgangsspannung des Wechselrichters auch bei Versorgung
nichtlinearer Lasten (Netzteile) im spezifizierten Toleranzbereich
(saubere Sinuswelle). Siehe auch Pulsbreitenmodulation.
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