ECO-Mode
Der Eco-Mode ist eine Betriebsform für USV Anlagen, bei der der
Eigenverbrauch der USV Anlage herabgesetzt werden kann,
um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Hierbei arbeitet
die USV Anlage wie eine line-interaktive USV Anlage. Die Doppelwandlung
wird dabei umgangen. Der Ausgang der USV Anlage ist
dann nicht unabhängig vom Eingang. Die Netzspannung
wird durchgeleitet. Erst im Fall eines Spannungsereignisses
schaltet die USV Anlage auf den Wechselrichterbetrieb
um. Dieser Economy-Modus ist vom Anwender wählbar.
Einschaltstrom
Ein elektrischer Verbraucher zieht beim Einschalten
sofort einen hohen Strom für den Anlauf. Dieser
ist erheblich höher als der Strom im Normalbetrieb.
Der Einschaltstrom kann je nach Verbraucher einige Sekunden
anhalten (Verbraucher: Transformatoren, Motoren, Monitore,
Drucker, Kopierer u.ä.) und hat Auswirkungen auf
die USV Anlage. Sie könnte bei zu kleiner Leistung
oder zu vielen angeschlossenen Verbrauchern überfordert
werden und schaltet dann ab. Durch Messung des Einschaltstroms
wird dessen höchste Stromspitze ermittelt, wonach
sich die Leistungsgröße der USV-Anlage richtet.
Hieraus resultiert der Ratschlag, eine USV Anlage nur bis zu
80 % zu belasten. Dann können Einschaltströme
die USV Anlage nicht überfordern. Man denke an einen Stromausfall
und die USV Batterien werden bis zur Neige ausgenutzt.
Dann kommt der Strom zurück und alles schaltet
sich auf einmal ein.
Einzelblock
Einzelne USV Anlagen, die im Gegensatz zu einer
modularen USV Anlagen wie ein großer Block wirken.
Diese USV Anlagen beinhalten den Gleichrichter, den Wechselrichter,
das Ladegerät für die Batterien, die Batterien
und den automatischen Bypass. Meist ist auch ein manueller
Bypass (Servicebypass) für den gefahrlosen USV Service
während des laufenden Betriebes enthalten. Siehe
auch USV-Einzelblock.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Die aktive und passive Fähigkeit eines elektrischen
Betriebsmittels mit seiner Umgebung, einschließlich
anderer Betriebsmittel, hinsichtlich elektromagnetischer
Störbeeinflussungen zufriedenstellend zusammenzuwirken.
Auch eine Elektroinstallation unterliegt diesen Anforderungen.
EMV
Kurzbezeichnung für Elektromagnetische Verträglichkeit.
Elektromagnetische Störungen sind unerwünschte
elektrische Störungen, die USV Anlagen und andere
Verbraucher beeinflussen oder von diesen erzeugt ausgehen.
Mit EMV ist die aktive und passive Fähigkeit eines
elektrischen Betriebsmittels gemeint mit seiner Umgebung,
einschließlich anderer Betriebsmittel, hinsichtlich
elektromagnetischer Störbeeinflussungen zufriedenstellend
zusammenzuwirken. Auch eine Elektroinstallation unterliegt
diesen EMV-Einflüssen und -Anforderungen.
EN Europäische Normung)
Kurzbezeichnung von Euronormen. Diese Normen werden
vom CENELEC (siehe CENELEC) erstellt und herausgegeben.
Nach ihrer Annahme in den Mitgliedsländern erhalten
sie Verbindlichkeitsstatus und ersetzen nationale Normen,
z.B. die VDE Norm bei uns. Die Euronormen sind übergeordnet.
Erdungssystem
Die Ausführung der Elektroinstallation ist in ihrer
Relation (Verhältnis) zum Erdungssystem genormt.
Netzformen werden nach Art und Anzahl ihrer aktiven
Leiter sowie nach der Art der Neutralleiterbehandlung
eingeteilt. Grundsätzlich werden drei Netzformen
unterschieden: TN-Netz (mit TN-S und TN-C), TT-Netz
und IT-Netz. Das TN-S Netz ist die Netzform, die zum
sicheren Betrieb von EDV-Einrichtungen genutzt werden
muss (EN-50310, diese entspricht der VDE 0800-2-310).
Die TN-C Netzform verursacht Störungen. Siehe Netzform.
Erhaltungsladespannung
Gleichspannung, die an die Batterie angelegt wird, um
den erforderlichen Ladezustand zu erhalten. Die Höhe
der Spannung ist abhängig vom Batterietyp, der
Anzahl der Batteriezellen und den Empfehlungen des Batterieherstellers.
Erhaltungsladestrom
Gleichstrom, der die Batterie in Abhängigkeit von
der Erhaltungsladespannung auf Nennladung hält
und Leerlaufverluste ausgleicht.
Ersatzstromversorgung
oder 2. Netz
Energieversorgung bzw. Reservenetz, um bei Ausfall oder
Störung der primären Netzversorgung (Normalnetz)
die Einspeisung zu übernehmen. Ist eine solche
Einspeisung vorhanden, so ist diese an einer USV Anlage
an die Klemmen mit der Bezeichnung „Netz 2“
anzuschließen. In jedem Fall wird bei hoher Anforderung
an die Verfügbarkeit des angeschlossenen Systems
geraten eine 2. Einspeisung zu installieren. Siehe auch
Hilfseinspeisung.
Ethernet
Internationaler Standard für digitale Datennetze.
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