Vor kurzem hatte ich eine Diskussion mit einem Kunden über die Spannungsversorgung des USV-Eingangs. Das Ergebnis ist sicher auch für andere Anwender interessant:
Die Last auf 3 Phasen zu verteilen ist eine gute Sache und leuchtet jedem ein. Jede Phase wird im Normalbetrieb mit einem Drittel des Ausgangs belastet. Die Vorsicherungen und Versorgungsleitungen können entsprechend klein gewählt werden. Das ist ein Vorteil und erfordert keine zusätzlichen Maßnahmen in der Elektroinstallation, um die USV-Anlage anzuschließen. Diese 3/1-phasigen USV-Anlagen sind auch günstiger als 3/3-phasige Anlagen. Aber es gibt einiges bei der Auswahl zu bedenken.
Irgendwann kommt nun einmal der Ausnahmefall. Die USV-Anlage wird überlastet oder innerhalb der USV entsteht ein Schaden, der Lüfter ist verstopft oder dreht nicht mehr, es gibt zu viel Staubablagerung und die USV wird zu warm. Dann geht die USV-Anlage auf Bypass. Dieser ist aber nur einphasig und eine der Eingangsphasen, meistens die Phase L1, hat jetzt die gesamte Leitung zu beliefern.
Was nun mit der dünnen Leitung und den kleinen Vorsicherungen, die für eine 3-phasige Versorgung ausgelegt sind?
Es gibt 2 Möglichkeiten, die 3-phasige Versorgung beizubehalten. Entweder es werden Leitungen neu verlegt, die dem Querschnitt der Ausgangsleitung entsprechen und deren Einzeladern die Versorgungsleistung tragen können (diese sind dick, unhandlich zu verlegen und kosten entsprechend) oder es wird die den Angaben entsprechende Zuleitung und eine weitere Versorgungsleitung zum Bypass verlegt. Letztere und die Vorsicherung müssen dann entsprechend stark ausgelegt sein.
Nun stehen die nächsten Fragen an:
- Ist im Haus oder im Stockwerk der Aufstellung genügend Leistung über eine Phase vorhanden?
- Sind die Versorgungsleitungsquerschnitte zur Elektroverteilung, an der die USV-Anlage angeschlossen werden soll, für diese USV-Leistung bei 1-phasigem Betrieb geeignet?
Das ist unbedingt vor der Entscheidung für eine 3/1-phasige USV-Anlage zu prüfen.
Passt alles zusammen, so kann die Entscheidung für diese USV-Anlagenausführung ganz leicht getroffen werden. Passt es nicht, so fällt die Auswahl auf die 3/3-phasigen USV-Anlagen. Die Auswahlvielfalt der 3/1-phasigen USV-Anlage ist aber etwas eingeschränkt. Nicht jede 3/1-phasige USV-Anlage hat eine zweite Einspeisemöglichkeit. Hier ist zu prüfen, ob die gewünschte USV-Anlage auch für die zweite Versorgungsleitung zum Bypass eingerichtet und vor Ort leicht angepasst werden kann oder ob man bei der Bestellung dies gleich mitbestellen muss. Das ist eine Stolperfalle, an die gedacht werden muss.
Im Übrigen ist es immer sinnvoll, eine USV mit 3-phasigem Eingang mit 2 Versorgungsleitungen anzuschließen. Sollte mal etwas nicht funktionieren und die Hauptversorgungsleitung wird überfordert und/oder deren Vorsicherungen lösen aus, so ist immer noch der Bypass vorhanden. Das angeschlossene EDV-System oder die Maschine laufen trotzdem weiter.
Empfehlenswert ist auch der zusätzliche Überspannungsschutz durch Sureline. Näheres über Anwendungen, Schutzwirkung und Nutzen können Sie auf der speziellen Internetseite www.sureline.de finden.
Ergeben sich Fragen zum Anschluss einer 3/1-phasigen USV-Anlage oder haben Sie andere Fragen, so rufen Sie einfach an: Telefon 06162/5228, besuchen unsere Website www.aki-usv.com, oder schreiben Sie eine Mail an info@aki-usv.com.
Veröffentlicht am 19. Juli 2005 von Jörn Kiene in der Kategorie USV
Vor einigen Tagen hatte ich ein bezeichnendes Erlebnis: Ein Kunde im Maschinenbau nutzt eine USV in VFI-SS-111-Technik am Ausgang, um seine Elektroniksteuerung zu schützen. Diese besteht aus einem PC. (VFI = Voltage & Frequency Independent, frühere Bezeichnung Online-USV.)
Wie üblich läuft die Shutdown-Software auf dem Rechner und die Kommunikation findet auch statt. Aber die USV soll nach einem Shutdown automatisch abgeschaltet werden, denn sonst läuft die USV intern noch weiter und die Batterien werden zu stark belastet und altern entsprechend schnell.
Wegen dieses Problems wandte sich der Kunde an den USV-Hersteller. Dieser fand eine Lösung, jedoch ist es im wahrsten Sinne eine Lösung wie „von hinten durch die Brust ins Auge”. Sie ist äußerst umständlich. Ein spezielles Kabel wird dazu angefertigt, die Kommunikation über die Schnittstelle geschieht mittels eines Y-Kabels.
Bei Spannungsausfall signalisiert die USV „Spannungsausfall” an den Rechner. Der Countdown für den Shutdown beginnt. Da Datenbanken auf dem Rechner laufen, weiß man nicht, wie lange der tatsächliche Shutdown dauert. Also ist es nicht möglich, diese Zeiten bis zum endgültigen Shutdown aus der Erfahrung heraus voreinzustellen. Der Rechner schaltet sich ab, sobald der Shutdown abgeschlossen ist.
Die USB-Schnittstelle des Rechners wird bei dieser Lösung mitbenutzt, weil sie vom Rechner mit Spannung versorgt wird. Ist nun ein Shutdown ausgeführt, schaltet sich der Rechner ab. Die Spannungsversorgung fällt nach Rechnerabschaltung ab, die USB ist nicht mehr aktiv.
Diese Stromabschaltung der USB-Schnittstelle macht man sich zunutze und steuert damit ein Kleinrelais an. Dieses Kleinrelais hat einen Kontakt, der dann für die USV-Abschaltung über die reguläre RS232-Schnittstelle der USV dient. Hier werden Anschlüsse gebrückt, die die USV-Abschaltung bewirken. Diese bewirken wiederum im Batteriebetrieb eine USV-Abschaltung.
Das alles ist sehr umständlich. Mit der USV-Serie GX von AKI Power Systems funktioniert dies leichter. Hier können Sie Einstellungen vornehmen und Ihr Ziel direkt erreichen.
Rufen Sie an: Telefon 06162 /5228, besuchen Sie unsere Website www.aki-usv.com oder schreiben Sie eine Mail an info@aki-usv.com. Wir nehmen Ihre Wünsche auf und finden gemeinsam eine Lösung für Sie.
Veröffentlicht am 23. Februar 2005 von Jörn Kiene in der Kategorie USV
Mit einer außergewöhnlichen Windkraftanlage setzt die Firma REpower neue Maßstäbe im Bereich der alternativen Energieerzeugung.
Die neue Anlage liefert 5 Megawatt und hat einen Rotor, der leicht zwei Fußballfelder bedecken könnte. Ein einzelnes Rotorblatt ist ca. 80 Meter lang, der Mast ist ca. 120 Meter hoch. Die erste Anlage steht in Brunsbüttel am Hafen. Die weiteren Anlagen stehen im Meer hinter dem Horizont und sind damit vom Land aus nicht sichtbar.
Windkraftanlagen schaffen neue Arbeitsplätze. Insbesondere die Stahl- und Kupferindustrie bekommt dies zu spüren. Mit dieser Entwicklung werden Grundlagen für noch leistungsfähigere Stromerzeugungsanlagen durch erneuerbare Energien geschaffen.
AKI Power Systems hat für diese 5M-Anlage eine spezielle USV geliefert. Es wurde ein individuelles Konzept entwickelt, das im Falle eines Stillstandes die Versorgung aller wichtigen Systeme der aktuellen Windkraftanlage und aller folgenden Anlagenausführungen mit Energie sicherstellt. Insbesondere die Rotorwarnleuchten und Funkeinrichtungen müssen aus Sicherheitsgründen ständig in Betrieb bleiben. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass die USV-Anlagen den extremen Bedingungen auf See standhalten und den Erschütterungen und Schwankungen in 120 Meter Höhe widerstehen.
Eine weiterer wichtiger Aspekt ist die schnelle und kostengünstige Wartung, denn ein Serviceeinsatz auf See kostet ca. 35.000 Euro. Die Windkraftanlagen sind ausschließlich mit einem Boot oder einem Helikopter zu erreichen. Damit versteht sich von selbst, dass die Überwachung und Einbindung aller Teile dieser Anlage besonders wichtig ist. Die Aufgabenstellung wurde durch einen einfachen und raschen Austausch der USV-Leistungsmodule und Batterieeinschübe gelöst. Eine Eigenüberwachung durch einstellbare periodische Selbsttests mit Fernmeldung über die Betriebszustände und eine Einzelbatterieüberwachung geben dabei Aufschluss über die aktuelle Situation innerhalb der USV-Anlage.
Auch Sie können vom Know-how des AKI-Teams profitieren!
Wir liefern Ihnen USV-Anlagen für PC-Einzelplätze ab 250 VA bis hin zu großen USV-Anlagen über 1.000 kVA. Dabei stehen der Sicherheitsgedanke und die ständige Verfügbarkeit der Daten und Einrichtungen für uns immer im Vordergrund.
Ob Produktionsanlagen, EDV-Einrichtungen oder das Arbeitsplatzumfeld, wie etwa die EMV-gerechte Elektroinstallation – bei AKI finden Sie immer das passende Gerät und eine kompetente Beratung.
Haben Sie noch Fragen oder einen persönlichen Bedarf an Sicherheit? Dann rufen Sie uns einfach an unter Tel. 06162/5228, besuchen unsere Website www.aki-usv.com oder senden Sie uns eine E-Mail an info@aki-usv.com.
Veröffentlicht am 25. Januar 2005 von Jörn Kiene in der Kategorie USV
Diese Windkraftanlage von REpower liefert 5 Megawatt und hat einen Rotor, der 2 Fußballfelder bedeckt. Ein Rotorblatt misst 80 Meter Länge und der Mast ist 120 Meter hoch. Die erste Anlage steht in Brunsbüttel am Hafen. Die weiteren Anlagen stehen im Meer hinter dem Horizont. Für diejenigen, die Windräder ablehnen, sind sie von Land aus nicht zu sehen. Es ist aber erwiesen, dass die Windkraftanlagen für Arbeitsplätze sorgen, besonders die Stahl- und Kupferindustrie bekommt dies zu spüren. Mit dieser Entwicklung werden Grundlagen geschaffen für noch leistungsfähigere Stromerzeugungsanlagen für erneuerbare Energien.
AKI Power Systems hat für diese 5M-Anlage eine spezielle USV geliefert. Für diese und folgende Anlagenausführungen wurde ein Konzept entwickelt, damit im Falle eines Stillstandes alle wichtigen Systeme der Windkraftanlage mit Energie versorgt werden. Insbesondere die Rotorwarnleuchten und Funkeinrichtungen müssen aus Sicherheitsgründen ständig in Betrieb bleiben. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass die USV-Anlagen den extremen Bedingungen auf See standhalten und den Erschütterungen und Schwankungen in 120 Meter Höhe widerstehen.
Eine weitere wichtige Forderung ist die schnelle und kostengünstige Wartung, denn ein Serviceeinsatz auf See kostet 35.000 Euro. Nur mit einem Boot oder Helikopter sind die Windkraftanlagen zu erreichen. Klar, dass die Überwachung und Einbindung aller Teile dieser Anlage wichtig ist. Diese Herausforderung wurde durch einfachen raschen Austausch der USV-Leistungsmodule und Batterieeinschübe gelöst. Eine Eigenüberwachung durch einstellbare periodische Selbsttests mit Fernmeldung über die Betriebszustände und eine Einzelbatterieüberwachung geben dabei Aufschluss über die aktuelle Situation innerhalb der USV-Anlage. Diese Überwachung hatten wir empfohlen, um bei einem Serviceeinsatz vorher zu wissen, was mitzunehmen ist.
Sie können vom Know-how des AKI-Teams ebenfalls profitieren, es muss ja keine Sonderentwicklung sein. Sie können USV-Anlagen für PC-Einzelplätze ab 250 VA bis hin zu großen USV-Anlagen mit über 1.000 kVA bekommen. Es geht immer um den Gedanken der Sicherheit, den sicheren Betrieb und die ständige Verfügbarkeit der Einrichtungen. Das können Produktionsanlagen und EDV-Einrichtungen sein. Dazu gehört auch das Umfeld, wie die EMV-gerechte Elektroinstallation, das wir dabei im Auge haben.
Habe Sie Fragen oder einen möglichen Bedarf an Sicherheit, so rufen Sie einfach an: Telefon 06162/5228 oder senden Sie eine Mail an info@aki-usv.com.
Veröffentlicht am 22. Januar 2005 von Jörn Kiene in der Kategorie USV
Es gibt zahlreiche Anwendungen, bei denen es auf hohe Sicherheit ankommt, auch bei Einrichtungen mit einer kleinen Leistungsaufnahme. Eine Redundanz ist hier dann besonders wichtig.
Nehmen wir an, der Anwender hat sich die USV nach seinem Wissen über die Wirkung einer USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) und den Kosten ausgesucht. Dann hat er mit Sicherheit eine line-interaktive USV mit dem Betriebsverhalten VI-SS-333 gewählt.* Jedoch wird beim Ausfall dieser USV der Ausgang stromlos. Dazu muss gesagt werden, dass es keine redundanten USV in der unteren Leistungsklasse gibt.
Beispiel: Die USV befindet sich in einem Sicherheitsraum, der nur zu bestimmten Zeiten oder von bestimmten Personen betreten werden darf. Hier ist der Redundant-Schalter die Versicherung für eine Dauerstromversorgung, auch bei USV-Ausfall.
Ein anderes Beispiel: Innerhalb einer Produktionskette gibt es einen Netzwerkschrank, der weit ab in einem anderen Betriebsteil steht, als die EDV-Abteilung angesiedelt ist. Es liegen einige 100 km dazwischen. Vor Ort gibt es keine Personen, die zum Netzwerkschrank Zutritt haben. Auch hier ist der Redundant-Schalter eine geeignete Lösung für den Dauerbetrieb.
Bei Ausfall springt der Redundant-Schalter automatisch auf eine andere Stromquelle um. Das kann das öffentliche Netz sein oder eine andere USV. Es geht übergangslos weiter, der Dauerbetrieb ist gesichert. Der Service an der USV kann zu der erlaubten bzw. freigegebenen Zeit eingeplant und durchgeführt werden.
* Was die Abkürzung des Betriebsverhaltens nach DIN EN 50091-3 bedeutet, lesen Sie bitte in der Norm oder Sie können eine Datei dazu von uns erhalten. Bitte mit Mail anfordern: info@aki-usv.com.
Möchten Sie mehr wissen, so rufen Sie einfach an: Telefon 06162/5227 oder 06162/ 5228, besuchen unsere Internetseite unter www.aki-usv.com oder schreiben Sie eine Mail an info@aki-usv.com.