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Vor einigen Jahren wurden wir mit einer Anfrage der Deutschen Bahn konfrontiert, bei der es um die Einsparung von Serviceeinsätzen und die Erhöhung der Sicherheit ging. Der FI Schutzschalter Sureline schien uns die perfekte Lösung für diesen Bedarf zu sein.

Im Rahmen eines Treffens der Bahnexperten aus ganz Deutschland wurde Sureline präsentiert und man konnte gemeinsam die wichtigsten Punkte erörtern. Darunter fielen die Fragen nach der Erfüllung aller sicherheitsrelevanten Vorschriften und der Einsetzbarkeit des Sicherheitsgerätes im Außenbereich, bei hohen Sommer- und tiefen Wintertemperaturen, in allen vier Klimazonen des Landes. Schließlich sind Geräte direkt an den Schienenstrecken den unterschiedlichsten Witterungsbedingungen ausgesetzt.

Alle Fragen zu den sicherheitsrelevanten Vorschriften konnten klar beantwortet werden. Über das Klimaverhalten standen zu diesem Zeitpunkt nur wenige Informationen zur Verfügung. Die erforderlichen Werte wurden daraufhin, mittels Prüfung in der Klimakammer einer zugelassenen Prüfanstalt ermittelt. Das Ergebnis war mehr als zufrieden stellend. Bei Temperaturen von minus 33 °Celsius und plus 70 °Celsius wurde, über eine Testzeit von je 4 Stunden, alle 30 Minuten ein Test erfolgreich durchgeführt. Fotos zeigten Eis an der Schalteinheit. Diese Testergebnisse überzeugten alle Beteiligten.

Doch trotz dieser positiven Eigenschaften durften die Experten der Bahn dem Einsatz von Sureline nicht ohne weiterführende Prüfungen zustimmen. Neue Einrichtungen müssen erst erprobt werden, insbesondere wenn es sich um sicherheitstechnische Einrichtungen handelt. Die Deutsche Bahn entschloss sich daher für 2 Testeinrichtungen an der damals neuen ICE-Trasse von Frankfurt am Main nach Köln. Diese 2 Testplätze gerieten nach der Installation von Sureline bedauerlicherweise etwas in Vergessenheit. Das ist gut nachvollziehbar, denn es wurde kein Ausfall mehr bekannt.

Herkömmliche Fehlerstromschutzschalter können durch Impulse wie etwa entfernte Gewitter oder Wassertropfen leicht ausgelöst werden. Dann erfolgt regelmäßig ein Einsatz der zuständigen Serviceteams. Der Fehlerstromschutzschalter wird nach erfolgreicher Überprüfung wieder aktiviert. Durch diese Einsätze entstehen für die Deutsche Bahn landesweit betrachtet sehr hohe Kosten.
Sureline dagegen ist in der Lage, bei einer fehlerhaften Spannung sofort abzuschalten und automatisch wieder einzuschalten, nachdem die Messung eine einwandfreie Stromversorgung festgestellt hat. Aufgrund der schnellen Abschaltzeit, reagiert Sureline sogar schneller als mechanische Sicherungsautomaten oder ein mechanischer FI-Schalter. Das bedeutet eine größere Sicherheit gegen den gefährlichen Fehlerstrom. Kostenintensive Serviceeinsätze sind dann nicht mehr nötig.

Auch in diesem Fall konnte eine spektakuläre Abschaltung mit Folgen für den sicheren Verkehr rückwirkend festgestellt werden.

Sureline hatte zu Recht abgeschaltet, weil in der Funkanlage ein Gleichrichter defekt war. Die nachrangigen Sicherheitsanlagen fielen aus und der Zugverkehr kam für 1 Stunde ins Stocken. Nach einer genauen Prüfung wurden neue Gleichrichter und Batterien eingebaut. Die Funkanlage arbeitet nun wieder einwandfrei.

Um den Service vor Ort noch zu erleichtern, wird für zukünftige Einsätze eine Kurzanleitung erstellt, die über mögliche Ursachen der Abschaltung sowie Prüf- und Testmöglichkeiten informieren soll.

Von Seiten der Deutschen Bahn werden derzeit neue, anfällige Testplätze ausgewählt, die mit Meldern versehen werden, um die Zahl der Abschaltungen durch Sureline und die damit verbundenen Kosteneinsparungen durch den Wegfall der Serviceeinsätze transparenter zu gestalten.
Das ist ein klarer Fortschritt und kommt den Sparwünschen der Bahn bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit entgegen.

Wir von AKI Power Systems werden auf jeden Fall dran bleiben. Das Herstellerwerk von Sureline entwickelt derzeit bereits eine Sureline-Version für den 16,7 Hertz Betrieb mit erhöhter Kurzschlussfestigkeit der Schalteinheit für den Bahnbetrieb. Der Einsatz kann dann überall dort erfolgen, wo die Versorgungsspannung für die Einrichtungen an der Schiene aus dem Fahrdraht entnommen wird.

Im Außenbereich soll die Netzsicherheitsüberwachung Sureline Funkeinrichtungen gegen Überspannungen, Unterspannungen, Neutralleiterausfall (es entstehen dadurch zerstörerische 400 Volt, wo sonst nur 230 Volt fließen), Fehlerströme, Kurzschluss und Überlastschutz absichern – sozusagen als selbstheilende Sicherheitseinrichtung. Sureline prüft analog zur 50-Hertz-Frequenz die Installationen und die Versorgungsspannung. Nach einem Ereignis prüft Sureline bei der Installation, ob der Nominalzustand wieder vorliegt, und schaltet sich nach einer vorgegebenen Testzeit selbst wieder ein.

Der Einsatz dient dazu, dass nach einem Ereignis, zu dem normalerweise ein Techniker hinfahren muss, die Anlage von allein weiterlaufen kann. Bei der Deutschen Bahn laufen diese Schutzeinrichtungen bereits in Kommunikationsanlagen. Hier wurden zusätzlich Ereigniszähler angeschlossen, um nachzuweisen, wie viele Servicefahrten bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit eingespart wurden.

Nun stehen diese Einrichtungen irgendwo in der freien Landschaft. Die Klimaeinwirkungen reichen von minus 30°C im Winter bis 70°C im Sommer. Diesen Bereich muss die Netzsicherheitsüberwachung Sureline abdecken und in jedem Fall muss siezuverlässig arbeiten.

Um dieses sicherzustellen, wird das Funktionieren in einem Klimatest beim TÜV nachgeprüft und zertifiziert. Damit ist dann der Weg frei für den Schutz von elektrischen und elektronischen Anlagen in freier Umgebung. Viele Serviceeinsätze können eingespart werden und die Anlagen bleiben trotz Spannungsstörungen intakt.

Es gibt die Forderung der Deutschen Bahn AG, dass die Netzsicherheitsüberwachung Sureline sowohl bei minus 30°C als auch bei plus 70°C sicher arbeiten muss. Sureline soll in elektronischen Anlagen, die im Freien an den Schienenstrecken stehen, im Winter sowie im Sommer die Versorgungsspannug sicher überwachen und die elektronischen Anlagen vor Zerstörung durch Über-, Unterspannungen und Neutralleiterbruch (400 Volt), Fehlerströmen sowie Überlastung und Kurzschluss bewahren. Das ist eine wichtige Bedingung für den Einsatz.

Um den Test durchzuführen, hat der TÜV Mannheim Sureline in seiner Klimakammer getestet. Als Prüfling wurde ein Gerät vom Lager genommen. Sureline hat diesen Test bestanden!

Es gibt nun einen Prüfbericht, der die Funktionszuverlässigkeit bei minus 33°C bis plus 70°C bescheinigt. Es ist kein Schreibfehler, Sureline wurde tatsächlich bis minus 33°C getestet. Zudem wurden Fotos gemacht, die Sureline mit Eiszapfen zeigen. Und das bei einem Standardgerät! Damit kann Sureline auch in Anlagen, die im Außenbereich stehen und den Temperatureinflüssen im Winter wie im Sommer ausgesetzt sind, sicher betrieben werden. Das spart viele Serviceeinsätze.

Inzwischen gibt es 6 Jahre Garantie auf die Netzsicherheitsüberwachung von Sureline. Das spricht für die Qualität und Sicherheit des Gerätes.

Wollen Sie mehr zu Einsatzmöglichkeiten oder erhöhter Schutzwirkung mit zusätzlicher Servicekosteneinsparung wissen, dann rufen Sie an: Telefon 06162/5228, besuchen unsere Homepage www.aki-usv.com oder schreiben Sie eine E-Mail an info@aki-usv.com.