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„Nationale Kulturkatastrophe” schreibt das Darmstädter Echo als Überschrift zum Brand der berühmten Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar.

Ein weiterer Artikel auf der gleichen Seite hat die Überschrift:
Kostbare Bücher gehören in den Tresor,
Bibliotheken-Charme der Sammlungen ginge verloren.

Auszüge aus dem Artikel: … Bestände haben einen Sammlungs- und Entstehungszusammenhang. Derart gewachsene Gebilde haben ihre Wirkung als Ensemble und sollten nicht auseinandergerissen werden … Im Grunde gehören kostbare Bücher und Handschriften komplett in feuerfeste Tresore. Dies sei jedoch aus Platzgründen kaum möglich.

Zudem gehe der Charme der Sammlungen bei einer kompletten Aufbewahrung im Tresor verloren.

In vielen Bibliotheken sei damit begonnen worden, den Bestand zu verfilmen. Es gebe Überlegungen, besonders wertvolle Bestände auf so genannten Sicherheitsfilmen festzuhalten. Dieses Verfahren werde seit 1961 für Archivmaterial des Bundes und der Bundesländer zu Sicherungszwecken praktiziert.

Es kommen immer 3 Dinge zusammen, um einen Brand zu verursachen: Energie (kann aus elektrischer Energie kommen), Wärme (kann von alten Elektroinstallationen herkommen oder defekten Geräten) und brennbares Material (Papier). Das ist bei Bibliotheken der Fall.

Es gibt Lösungen für solche Anwendungen. Diese sehen genauso aus wie für große Rechenzentren. Der Bibliotheksraum wird entsprechend ausgekleidet. Der Charme bleibt bei geschickter Architektur erhalten. Der Raum bzw. die Räume werden ausgeräumt und die entsprechende Auskleidung wird angebracht. Hernach kommt alles wieder an seinen Platz.

Zur ständigen Überwachung gibt es ebenfalls Lösungen:
Erstens ist eine regelmäßige Prüfung der elektrischen Einrichtungen notwendig. Dies wird gesetzlich vorgeschrieben. Das ist die Grundlage für die Sicherheit

.Zweitens gibt es Überwachungsgeräte, die bei Fehlern in elektrischen Einrichtungen wie Installationen und elektrischen Geräten den Strom blitzschnell abschalten können. Die Zündenergie wird damit sofort und frühzeitig entzogen. Es kann keine Wärme mehr entstehen, die einen Brand auslösen kann.

Drittens gibt es eine universelle Überwachung, an die verschiedenartige Meldesensoren angeschlossen werden können. Damit lassen sich Wärme, Feuchtigkeit und andere wichtige Dinge zentral erfassen und per Fernmeldung, z. B. über Telefonmodem, Internet oder auf Handy, melden.

Viertens gibt es Brandfrüherkennungssysteme, die auf kleinste Veränderungen der Luftzusammensetzung reagieren und sofort einen Alarm auslösen. Zum Beispiel kann eine geringfügige Erwärmung eines Kabels erkannt werden. Die Isolierung gibt dann Partikel frei. Diese werden erfasst und gemeldet.

Fünftens gibt es statt Wasser auch andere Löschmittel, die in einem geschlossenen Raum sofort wirken. Es entsteht dabei kein Schaden für die Bücher.

Datenträger, z. B. Mikrofilme, können auch nur eine gewisse Zeit den Umweltbedingungen standhalten. Diese müssen bei gleich bleibender Temperatur und Luftfeuchtigkeit aufbewahrt werden. Der Schutz vor Feuer ist der gleiche wie für die Bibliothek. Im Gegenteil, es ist ein noch höherer Aufwand mit Folgekosten zu betreiben.

Damit wäre ein Bibliotheksschutz in kurzen Worten beschrieben. Eigentlich dient diese Beschreibung nicht nur dem Brandschutz in Bibliotheken, sondern auch für den Brandschutz in Filmarchiven. Man denke an den Brand des Filmarchivs des ZDF in Berlin. Alle Dokumentationen von „Kennzeichen D” sind dabei vernichtet worden.

Fragen Sie bei AKI Power Systems nach. Sie können Lösungen für kostbare Archive wie Bibliotheken, Filmarchive und andere Archive bekommen. Der Charme der genutzten Räume braucht nicht aufgegeben werden. Rufen Sie einfach an: Telefon 06162/5227 oder 06162/5228, besuchen Sie unsere Website unter www.aki-usv.com, oder schreiben Sie eine Mail an info@aki-usv.com.